Leider wird das Konzert abgesagt. Die Band hatte ein Autounfall in Norwegen und kann nicht nach Oberhausen kommen.
Nach dreijähriger Pause melden sich Illuminati Hotties zurück mit der Fortsetzung ihres Debütalbums „Tenderpunks“! Gleichzeitig kündigen sie eine große Tour an, wo sie auch Halt in Berlin, Hamburg und Oberhausen machen. Wir dürfen uns freuen!
Pablo Brooks ist 19 und hat ein unfassbares Händchen für catchy Synthiepop-Songs. Bis vor kurzem hatte er die noch komplett DIY im Keller seines Elternhauses arrangiert und aufgenommen, jetzt hat er endlich seine Debüt-EP fertig. „Not Like The Movies“ macht einen Riesenschritt nach vorne, ist fluffig, fett und ganz schön international. Aufgenommen wurden die sechs Tracks von Pablo selbst, zusammen mit Fabian Isaak Langer (u.a. Annenmaykantereit, Slut, Razz), Daniel Freitag (u.a. Sandra Hüller) und Andi Fins (u.a. Cäthe, Moritz Krämer). „Meine Musik ist für die hoffnungslosen Romantiker, die sich immer viel zu schnell verlieben. Für die, die von einer Party nach Hause kommen und plötzlich tanzen wollen.
Fazer Live 2022 – präsentiert von jazzthing, kulturnews & Byte.fm
Jazz als einzige Genrezuschreibung, um sich der Musik von Fazer zu nähern, reicht nicht aus. Die Ästhetik der Münchner Band ist von unterschiedlichsten Einflüssen geprägt. Diese reichen von der experimentellen Popmusik von Talk Talk über den Afrobeat eines Fela Kuti, den Krautrock von Can bis hin zum Dub-Techno von Rhythm & Sound. Gerade letztere waren sehr wichtig für die Genese von Fazer, klanglich, aber auch stilistisch. Das kann man auch auf dem neuen Album ›Plex‹ (City Slang) und bei der dazugehörigen Tournee im Frühjahr 2022 nachempfinden: Jedes Instrument kommt individuell zu seiner Geltung und zugleich existiert ein organisch fließender Gesamtsound.
»Fazer reach places jazz doesn’t often touch. A wonderfully absorbing return.« Clash
»Überzeugend.« Süddeutsche Zeitung
Was passiert, wenn sich die Harmonieverliebtheit eines Elliott Smith mit der Lust des Tropicalismo am klanglichen Wahnsinn verbindet und dann im mystischen Zwielicht von Twin Peaks erscheint? Voilà: Das ungefähr best-behütete Geheimnis der deutschen Indieszene, Fabian Simon & The Moon Machine.
Das Trio um Tausendsassa Fabian Simon nennt seinen Stil augenzwinkernd „utopistischen Kraut-Folk“ und genau es auch: Wie eine wilde Mélange von 60’s Psychedelia, klassischer Kammermusik und Songwritertum von Nick Drake bis Syd Barrett. Spacige Synths rangeln sich mit Wüsten-Gitarren während Schweine-Orgeln auf rumpelnde Surf-Drums treffen und zum beschwipsten Walzer bitten. Feinsinnig, witzig, poetisch und immer wieder überraschend.
Getragen wird diese rätselhafte Mixtur von Fabian Simons Baritonstimme. Sie erzählt mal mit brüchigem Timbre, mal mit impulsiver Emotion in schönen schiefen Bildern von Liebe, Tod und dem absurden Dazwischen. Live wird die Band durch filigrane Arrangements, außergewöhnliche Sounds und eine spürbare Freude am Experiment zu einem ebenso berührenden wie anarchischen Erlebnis.